Jedes Jahr lebt sie in schöner Regelmäßigkeit wieder auf, die Diskussion um das Tanzverbot im Umfeld des Karfreitags. Ganz im Ernst, wir schreiben mittlerweile das Jahr 2017, und all jene, die sich in ihrer Religiosität eingeschränkt fühlen, nur weil andere anderswo in der Nacht an Karfreitag ein bisschen tanzen, sind mit Sicherheit kaum an solchen Orten, wie Clubs und Diskotheken anzutreffen. Und bis auf die wenigen Ausnahmen an Telepathen und Hellseher unter den streng gläubigen Katholiken, sollte es sie kaum betreffen was dort passiert, beziehungsweise welche Musik dort wie laut und wie lange gespielt wird. Gefragt ist hier wohl eher ein gerüttelt Maß an gesundem Menschenverstand und die Fähigkeit gerade an Ostern, im eigentlich christlichen Sinne mal beide Augen zu zudrücken – und das hat unsere Stadtverwaltung dankenswerter Weise auch dieses Jahr wieder hinbekommen. Dafür Daumen hoch, aber jetzt genug gemeckert und auf ins Nachtleben. Weiterlesen