Ohio, 1934. Der schwarze Ausnahme-Athlet Jesse Owens trainiert unter seinem Coach Larry Snyder (Sudeikis), der ihn auf die Olympischen Spiele in Berlin vorbereiten will. Sportlich läuft es perfekt für Jesse, der immer wieder Bestzeiten läuft und Höchstweiten springt – aber der Trubel um seine Person und die permanente Rassendiskriminierung machen ihm zu schaffen. Zwei Jahre später hat er mit Snyders Hilfe rechtzeitig für Olympia zu innerer Stärke gefunden. Als Jesse jedoch erfährt, dass die Nazis die Olympischen Spiele für Ihre rassistische Propaganda nutzen wollen, erwägt er, sie zu boykottieren. Am Ende trifft er dann aber doch die einzig richtige Entscheidung: Er reist nach Berlin und macht die Spiele nicht nur zu seinem persönlichen sportlichen Triumph, sondern sorgt mit vier Goldmedaillen für eine herbe Niederlage für Hitlers Herrenrasse-Deutschland. Newcomer Stephan James ist in seiner ersten Hauptrolle zu sehen. David Kross spielt den deutschen Athleten Luz Long, der im Weitsprung nicht nur Owens’ ärgster Konkurrent sondern auch sein Freund wurde. Der Film selbst vermag leider in keiner Minute jenen US-Sportfilmen üblichen Pathos abzuschütteln und seinem porträtierten Helden und dessen inneren Konflikten tatsächlich näher zu kommen.
Can,F, D 2016 – AOT: Race – Drama – Biografie
Regie: Stephen Hopkins (Predator 2)
Drehbuch: Joe Shrapnell (Frankie & Alice)
Darsteller: Stephan James (Selma), Jeremy Irons (High-Rise), Carice van Houten (Operation Walküre), Jason Sudeikis (Wir sind die Millers),William Hurt (Dark City)
Länge: 134 Minuten
Kinostart: 28. Juli 2016
Läuft wo: Cinestar Saarbrücken
Wertung: 6 von 10
Kino & Filme
Zeit für Legenden

Previous ArticleTangerine L.A.





